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Islamic Banking und Mezzanine Finanzierung

Die arabische Finanzwelt „IslamicFinance“ richtet sich mit seinen Finanzgeschäftsmodellen streng nach dem Koran und der Scharia. Nach diesen religiös legitimierten Gesetzen des Islam gilt grundsätzlich ein Zinsverbot, Investition zur Alkohlherstellung und damit verbundenen Produkten. Weiter untersagt sind demnach die Investition in Schweinefleisch, Waffen, Erzeugnisse der Pornoindustrie und Wetten. Für Finanzinstitute gilt der Grundsatz, ohne eigenes Risiko darf es keine Rendite geben.

Mezzanine, ein Finanzierungsinstrument für handelsrechtliche und steuerrechtliche Vorteile für Finanzierungen mit Fremd- als auch Eigenkapital. Equity Mezzamine sind eigenkapitalähnlich in Form von stillen Beteiligungen oder wertpapierverbrieften Rechten oder Genußscheinen. Geringere gesetzliche Regulierungen mit flexiblen Finanzierungen z. B. für Rückzahlungsfestlegungen, Verzinsung, Gewinn- und Verlustrechnungsmöglichkeiten, Kündigungen und Laufzeiten bietet das Mezzanine Modell als Art Mischfinanzierung gegenüber dem Aktienkapital. Für wachstumorientierte Unternehmen mit Blick auf Mehrjahresplanung eine wichtige Option ist der festgelegte Zeitpunkt für eine Mezzanine Rückzahlung.

Konventionelle Finanzprodukte haben durch die Finanzmarktkrise mehr Kapital verloren, als die Islamic-Produkte. Es sollte also nichts dagegen sprechen, Anbiertern dieser Finanzierungsgruppe in Deutschland die Banklizenz zu erteilen. Das Risiko dieser Produkte tragen Anleger und Anbieter gemeinsam. Eine spezielle Form, der Kreditfinanzierung stellt die Murahabe dar. Das geltende Zinsverbot im Islam könnte diese Finanzierungsform für deutsche Immobilien interessant werden lassen. Das Kreditausfallrisiko liegt auf beiden Seiten und zu beachten das geltende Zinsverbot. Fällig wird aber in Deutschland die Grunderwerbssteuer.

Eine andere Beteiligungsform ist Musharaka, eine Art Joint-Venture. Dabei werden Gewinn und Verlust zu gleichen Teilen dem Investor und Kapitalnehmer gutgeschrieben.

Alte Leipziger Bauspar AG informiert zu Wohnriester

Seit 2010 ist der Produktwechsel in die Riesterförderung uneingeschränkt möglich. Von großer Bedeutung werden die WohnRiester Förderungen für Kunden mit dem Wunsch nach selbst genutzten Wohneigentum sein. Dennoch sollten Kunden mit Riester-Produkten nur in Wohnriester wechseln, wenn sie sich sicher sind, Wohneigentum zu erwerben. Eine gute Beratung über Vor- und Nachteile ist schon aufgrund der langen Laufzeiten wichtig.
Die Vermögensstituation der Kunden muss genau hinterfragt werden, um die Förderungen im gesamten Bereich bei Wohnriester zu erfassen.

Ein WohnRiester Bausparvertrag ist die zur Zeit einzige staatliche Eigenheimförderung auf die auch die „Stiftung Warentest“ hinweist, mit dem Vermerk, diese Förderung sich nicht entgehen zu lassen. Selbst wenn die Zinsen in der Zukunft niedrig bleiben sollten. Kunden die mit einem Vorausdarlehen eine Sofortfinanzierung in Anspruch nehmen wollen oder die erst in ein paar Jahren investieren, erwerben mit Wohnriester ein kostengünstiges Finanzierungskonzept mit Sparzulagen, Steuerersparnissen und Verkürzung der Finanzierungsdauer. Eine Abschlussgebühr von nur 1 % der Bausparsumme macht Riester Wohn-Bausparen zudem kostengünstig.

Ein anderer Anspekt in der Beratung ist die Betreuung bestehender Baufinanzierungen.Ist die Zeit der Zinsbindung abgelaufen, kommt das Risiko von Belastungssprüngen, ein steigendes Zinsniveau. Lösungen mit Blick auf die Zinssicherung müssen dem Kunden angeboten werden.

Ein attraktiver Vorteil des Bauspardarlehen sind die jeder Zeit möglichen Sondertilgungen, die Flexibilisierung der zustätzlichen Rückzahlungen.