Private Vorsorge ist wichtig

Heute leben die Menschen aufgrund des medizinischen Fortschritts länger und das ist auch gut so. Doch gerade im Alter steigen die Behandlungskosten. Dabei sind die gesetzlichen Rentenversicherungen schon längst an die Grenze der Belastbarkeit gestoßen. Das bedeutet, dass die Beiträge steigen müßten, um dieses Leistungsniveau auch halten zu können. Das wiederum wäre für die wirtschaftliche Entwicklung schädlich. Daher versucht man seit 1992 mit Rentenreformen, die Leistungen Stück für Stück zu kürzen. Mit der letzten Reform 2007 wurde nun das Rentenalter von 65 auf 67 angehoben, was ja eigentlich nur bedeutet, dass viele mit Abzüge in Rente gehen (sollen) oder gehen müssen. Kurzum – allein mit der gesetzlichen Rentenversicherung kommt heute keiner mehr aus. Wer also einen entspannten und komfortablen Ruhestand genießen möchte, sollte privat vorsorgen. Da gib es ja nun verschiedene Möglichkeiten, dass zu tun. Vom Staat sehr publiziert wird dabei die staatlich geförderte RiesterRente, in den Köpfen der künftigen Rentner ist das auch angekommen, denn die Nachfrage bei Riester-Verträgen steigt.

Ebenso wichtig wie die private Altersvorsorge ist die Absicherung vor Berufsunfähigkeit, was aber viele noch verdrängen. Denn wenn man Medienberichten glauben mag, trifft die Berufsunfähigkeit 20 % der Angestellten und 30 % der Arbeiter. Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es nicht mehr, mit der Riesterreform fiel diese weg. Heute nennt man es eine Erwerbsminderungsrente, die aber nur ausgezahlt wird, wenn man nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann.

Das sind große Herausforderungen für die Versicherer, die schon heute hochflexible und innovative Produkte anbieten müssen. Der Kunde möchte sich heute gegen vorzeitigen Tod, Verlust von Arbeitskraft oder Armut im Alter schützen, also Produkte, die sich immer den sich ändernden Lebensumständen anpassen.

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