Schutz für die Kleinsten

Kinder sind besonders unfallgefährdet, vom Baby bis zum Jugendlichen.Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Kinder durch die gesetzliche Unfallversicherung rundum abgesichert sind.  Das sind sie nur im Kindergarten oder in der Schule bzw. auf dem Hin- und Rückweg. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur eine medizinisch notwendige Behandlung ab. Im Fall einer Vollinvalidität zahlt sie nur eine geringe Rente. Eltern drohen bei schweren Unfällen lebenslang hohe finanzielle Belastungen. Deshalb sollte beim Preisvergleich verschiedener Anbieter auch verstärkt auf Invaliditätsleistungen geachtet werden. Die Auszahlungshöhe orientiert sich an der sogenannten „Gliedertaxe“, die den Invaliditätsgrad festlegt. Hier gibt es selbst unter den preisgünstigen und guten Anbietern enorme Leistungsunterschiede. Bei einigen Versicherungen gibt es sogar für Kinderpolicen bessere Leistungen als für Erwachsene. So zahlen z.B. Condor und Universa bei Verlust eines Auges 60 % – üblich 50 %, bei Verlust des Daumes 25 % – üblich 20 %. Man sollte daher bei der Auswahl des Anbieters auf eine verbesserte Gliedertaxe achten.

Was spricht für eine Kinder-Unfallversicherung?

Schon bei geringer Invalidität durch Unfall ist der Lebensunterhalt durch eine hohe Kapitalzahlung gesichert. Im Falle einer Invalidität kommt zu der einmaligen Kapitalzahlung eine lebenslägliche Unfallrente dazu. Bei eintretenden dauerhaften Nachwirkungen infolge einer Krankheit kann die Unfallpolice ergänzt werden. Bei schwerer Krankheit, Schwerbehinderung oder im Pflegefall tritt eine Soforthilfe in Kraft. Kann das Kind wegen eines Unfalls nicht in den Kindergarten bzw. Schule gehen, wird ein Kinderbetreuungsgeld gezahlt.

Was spricht dagegen?

Oft sind solche Policen nur im Paket mit einer Altersvorsorge und/oder einer privatenKrankenzusatzversicherung zu bekommen. Soll Invalidität durch Krankheit in die Police mit eingeschlossen werden, verteuert sich die Versicherung enorm, was sich viele Familien nicht leisten können. Bei angeborenen Behinderungen, Unfall bzw. Krankheit im 1. Lebensjahr zahlen viele Versicherungen nicht. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich.

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