Flatrate statt Fonds-Sparen

Die Fondsgesellschaft Pioneer startete zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut OmniQuest eine repräsentative Umfrage, wonach die Deutschen mehr über ihre Mobilfunkverträge wissen als über langfristige Geldanlagen. Von den 800 befragten Personen wußten 74 % mehr über Flatrate als über Fondssparplan Bescheid. Bei den jungen Leuten wußten nur etwa 38 % wie ein solcher Fonds-Sparplan funktioniert. Gerade die 25- bis 29-Jährigen können mit dem Thema Vermögensaufbau wenig anfangen. Erschreckend ist auch, dass in dieser Altersgruppe die private Vorsorge für das Alter kaum eine Rolle spielt.

Dabei kann man schon mit 25 Euro monatlich mit einem Fonds-Sparplan ein beachtliches Vermögen aufbauen. Auch hier gilt, je früher man damit anfängt, um so mehr kann man profitieren. Berechnungen des BVI haben ergeben, dass ein 25-Jähriger nur knapp 55 Euro sparen muss, um im Alter von 65 Jahren bei einer Rendite von 6 % 100.000 Euro angespart zu haben. Ein 40jähriger muss für das gleiche Sparziel 155 Euro im Monat zahlen.

33 % der Befragten verfügen über gar keine private Altersvorsorge. Auch wer einen Altersvorsorgevertrag besitzt, bemüht sich beim Vermögensaufbau nicht mehr als bei der Auswahl des Mobilfunkvertrages. 22 % der 25- bis 29-Jährigen benötigen für die Auswahl und den Abschluss ihres Altersvorsorgevertrages nur einen Tag. Genauso schnell, nämlich 25 %, war diese Altersgruppe bei der Auswahl ihres Mobilfunkvertrages. Doch die junge Generation unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht viel von den Älteren. Bei den 50- bis 60-Jährigen benötigten etwas mehr als 20 % nur einen Tag für die Unterschrift ihres Vorsorgeantrages.

Das eine finanzielle Vorsorge für’s Alter wichtig ist, scheint in den Köpfen der Menschen nocht nicht ganz angekommen zu sein.

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