Keine Einigung zwischen Banken und Sparkassen

Die Banken und Sparkassen konnten sich wieder nicht einigen, welche Höchstgebühr für das Geldabheben an fremden Geldautomaten erhoben wird. Zumindest gibt es einen Teilerfolg – die Kunden sollen zumindest ab dem kommenden Jahr am Automaten erfahren, wieviel ihnen das geldgebende Instititut berechnet. Der Kunde hat dann 2 Möglichkeiten , entweder    akzeptiert er den Preis oder er bricht den Vorgang ab und sucht sich einen anderen Automaten. Die privaten Banken kündigten an, die Gebühren für Fremdkunden auf 1,95 € zu begrenzen. Offen ist jedoch, wieviel Volksbanken und sparkassen von fremden Kunden verlangen.

Beide Insititute (Volksbanken 19050 Automaten und Sparkassen 25700 Automaten) betreiben fast 80 Prozent aller Geldautomaten. Dagegen stehen die Privatbanken mit nur rund 11000 Geldautomaten. „Die privaten Geschäftsbanken sollen erst einmal die fehlenden 14000 aufstellen, dann können wir uns bei Leistungen und Preisen auf Augenhöhe begegnen“ erklärte Sparkassen-Präsident Heinrich Haasis. Die Gebührenanzeige am Automaten bezeichnete das Bundesverbraucherschutzministerium als ersten Schritt in die richtige Richtung. „Leider ist das Problem der zum Teil völlig überzogenen Gebühren beim Fremdabheben nach wie vor ungelöst“, so das Ministerium.

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