Das Geldvermögen der deutschen Haushalte

Deutsche Haushalte verfügen über mehr als 4.500 Mrd. € Geldvermögen, das in Aktien, Geldmarktpapieren, Investmentfonds und Rentenwerten investiert ist. Ein Großteil davon ist auf Bankkonten deponiert oder in Versicherungspolicen eingezahlt.
Rund 370 Mrd. € waren 2006 laut Deutscher Bundesbank in Aktien investiert. Davon wird regelmäßig ein Teil dieser Anlagesummen in den nächsten Monaten sicherlich wieder umgeschichtet werden.
Seit 1. Januar 2009 erhebt der Fiskus pauschal von Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen eine 25% ige Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfall Kirchensteuer.

Auf der besonderen Einstufung von Versicherungspolicen, können Anleger deshalb mit Versicherungslösungen besser dastehen.

Denn für Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ist nur die Hälfte der Kapitalerträge zu versteuern, wenn der Vertrag mindestens zwölf Jahre lang läuft und nicht vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt wird. Bei Rentenversicherungen greift in der Rentenbezugszeit die Ertragsanteilsbesteuerung. Diese beträgt bei einem 65-jährigen Rentner 18 %.

In der Ansparphase genießen Fondspolicen den Vorteil, dass Kapitalerträge steuerfrei bleiben und so der Zinseszinseffekt seine volle Wirkung entfalten kann. Weiterhin sind Fondsumschichtungen im Versicherungsmantel von der Abgeltungssteuer befreit. Damit können Anleger weiterhin flexibel auf Kapitalmarktentwicklungen reagieren, ohne steuerpflichtig zu werden.

Ob der Gesamtertrag einer Fondspolice jedoch auf Grund der Kostenstruktur von Versicherungspolicen besser ausfällt, als dies bei einer reinen Fondsanlage der Fall wäre, wird die Zukunft zeigen.

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