Archiv für die Kategorie „Vorsorge Versicherungen“

Allianz mit neuem Versicherungsprodukt

Wie wesentlich die persönlichen Altersvorkehrungen und die Absicherung für das Problem einer Berufs- und Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit ist, wird immer mehr Personen klar. Angesichts der Entwicklungen in der Bevölkerung stoßen die gesetzlichen Versorgungssysteme an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit

Damit Versicherungskunden in keinster Weise in jene Versicherungslücke rutschen hat die Allianz Lebensversicherungs – AG anhand ihrer KörperSchutzPolice ein weiteres Segment ihrer Produktpalette, der privaten Altersvorsorge abgedeckt. In diesem Fall richtet das Unternehmen seine Aufmerksamkeit vor allem auf die Sicherung der Arbeitskraft.
Dieses neuartige Angebot soll insbesondere für Kunden eine Option sein, die sich momentan noch keine BU leisten konnten, aber gleichzeitig einen Schutz ihrer finanziellen Zukunft wollen. Angesichts des höheren versicherungstechnischen Risikos einiger Berufsgruppen – insbesondere Handwerker und Produktionsarbeiter – können die Preise in ungeahnte höhen steigen.

Deshalb geht man mit jener KörperSchutzPolice den innovativen Weg keine direkten Berufszweige zu Versichern, sondern vielmehr die Eigenschaften die für den Job des Versicherungsnehmers von relevanz sind. Beispielsweise gehört dazu die einwandfreie Funktion der Hände, eines Armes, der Beine und Knie zum gehen, bücken, zufassen, usw. . Sowie die option gesund Autofahren zu können. Weiterhin sind das Sehen, Sprechen und Hören, die Gedächtnissleistung ebenso wie der Gleichgewichtssinn versichert.

Bei bestimmten Gefäßerkrankungen, Bösartigen Tumorerkrankungn, Querschnittslähmung, Gewebe und Organverhärtung ebenso wie Koma werden einmalige Kapitalauszahlungen getätigt. Dabei wird keinesfalls auf weitere psychische oder physische Störungen geachtet, denn die Rente die die wichtigen Eigenschaften absichert und die einmalige Kapitalauszahlung, werden je nach Sachlage unabhängig voneinander ausgezahlt.

Anhand jenem neuen Produkt zeigt die Lebensversicherung der Allianz ihre Innovativität und Anpassungsfähigkeit bei der Erstellung neuer marktgerechter Versicherungsprodukte. Mittlerweile hat sich die im Jahr 1922 gegründete Lebensversicherung der Allianz zu dem größten deutschen Versicherungskonzern gemausert und darüber hinaus als Marktführer etabliert.

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Sterbegeld nach dem Tod

„ Der Abschied kam unvermutet“ oder „Viel zu zeitig müssen wir Auf Wiedersehen sagen“ lauten immer wieder die Startzeilen in den Todesannoncen, wenn ein Verstorbener jedenfalls in den Augen der Angehörigen mit einem Mal und viel zu frühzeitig verstirbt. Da bleibt für die Hinterbliebenen allein zu wünschen, dass sie den Toten eine erhabene Beerdigung bereiten können und diese keinesfalls aus Geldnot zu schieflaufen droht.
Auf diese Weise kommt es keinesfalls nicht oft vor, dass Menschen überraschend ins Gras beißen und die Familie einfach kein Geld hatte, ihm eine geachtete Beerdigung zuteil werden zu lassen. Der Verstorbene wird somit im engsten Familienkreis ohne Trauerfeier ungenannt beerdigt. Die Mitteilung vom Tod erreicht die Bekannten erst viele Wochen hinterher, denen somit einen Abschied schon wegen des fehlendes Grabes nicht mehr ermöglicht wird.

Das alles wäre möglicherweise nicht vorgefallen, wenn der Tote zuvor eine Sterbegeld-Versicherung abgeschlossen hätte. Denn eine solche Sterbegeldversicherung hat zum einen die Aussage, den Wegfall des Sterbegeldes, das die gesetzlichen Krankenkassen bis Ende 2003 noch gezahlt haben, aufzufangen und andererseits verständlicherweise auch die nahen Familiemitglieder vor finanziellen Belastungen zu beschützen. Geradezu wenn die Angehörigen finanziell in keinster Weise auf Rosen gebettet sind, ist die Vereinbarung einer Todesfall-Versicherung eine praktische Voraussetzung, um dem Verschiedenen eine geschätzte Beisetzung zu gewähren.

Somit handelt es sich bei einer Sterbegeld-Versicherung um eine Versicherung, die die Leistung nur dann erbringt, sollte der Versicherte den Löffel abgeben. Eine Auszahlung zu Lebzeiten erfolgt nicht. So gesehen ist der Preis für die Versicherung auch keinesfalls zu hoch. Adressaten für eine solche Versicherung sind deswegen eigentlich ältere Personen, denen die Versicherer auch eine Sterbegeld-Versicherung ohne Gesundheitsfragen zur Verfügung stellen. Ebenso schwer erkrankte oder vom Tod gezeichnete Leute können deswegen noch eine Sterbegeld-Versicherung ohne Gesundheitsprüfung abschließen.

Wer sich für eine Todesfall-Versicherung ohne Gesundheitsfragen entschieden hat, kann diese Versicherung bei fast allen Versicherern abschließen. Da etliche Menschen ihren Familienanghörigen die Organisation der Beerdigung bei Eintritt des eigenen Todes keineswegs aufdrücken wollen, bieten auch die Bestattungsunternehmer im Rahmen einer Bestattungsvorsorge eine Todesfall-Versicherung ohne Gesundheitsfragen an.
Die Voraussetzung einer Todesfallversicherung steht insoweit außer Frage. Kunden sollten sich bei Fachmänner kundig machen und einen Vergleich vornehmen.

Sterbegeldversicherungen sogar im hohen Lebensalter

Als im letzten Jahr mein Nachbar aus heiterem Himmel dahingeschieden ist, habe sogar ich mich irgendwann näher mit dem Sterben auseinandergesetzt. Dabei habe ich in keinster Weise allein über das Existieren danach sinniert, anstatt habe ich mich auch extra über die Kosten einer Bestattung informiert. Jene liegen gerade bei 6 Tausend bis 8 Tausend €. Geld, was ich (bis heute) nicht angespart habe. Wenn ich also unvorhergesehen den Löffel abgeben würde, müssten meine 2 Töchter diesen Betrag besorgen, um für mich ein würdiges Begräbnis zu arrangieren, denn das bis 2004 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommene Sterbegeld, wurde ersatzlos gestrichen.

Ich habe mich an meinen Verischerungsvermittler gewandt, um meine Töchter keinesfalls zu belasten.. Der Versicherungsvertreter hat mich somit über die Wege der Todesfallversicherungen unterrichtet. Diese Sterbegeldversicherungen würden bei meinem Sterben den vereinbarten Betrag zahlen, mit der dann meine Beerdigung beglichen werden kann. Anhand diesen Sterbegeldversicherungen kann ich somit schon jetzt für meine Bestattung zuvorkommen, sogar wenn ich selbstverständlich noch etliche Jahre existieren möchte.

Selbst Sie sollten sich am besten noch in diesen Tagen über die Sterbegeldversicherung in Kenntnis setzen, denn mittels diesen Todesfall-Versicherungen ist die Bestattungsvorsorge anhand winzigen mtl. Beiträgen vorstellbar. Wie ich gehört habe, können Sie die Sterbegeld-Versicherungen selbst noch im hohen Alter mit siebzig bis fünfundsiebzig Jahren besiegeln. Ich habe eine Versicherung mit einer Summe von 10 Tausend EUR vereinbart. Dieses Geld wird bei meinem Tod in diesem Fall an meine älteste Tochter erstattet, die ich hierüber verständlicherweise eingeweiht habe.

Wie mir mein Versicherungsagent erklärt hat ist es dennoch bedeutend, die Verträge für die Bestattungsvorsorgen vor einem Abschluss zu vergleichen. Mein Makler ist unabhängig und mag so mehrere Versicherer in seinen Vergleich einbeziehen. So gibt es wohl Vereinbarungen, die eine Karenzzeit von bis zu drei Jahren darlegen und innerhalb dieser Phase in keinster Weise leisten. Ich habe mich für einen Vertrag mit einer Karenzzeit von nur einem Jahr entschlossen, der somit schon in kurzer Zeit die versprochene Summe auszahlt. Zusätzlich können Todesfall-Versicherungen mit oder ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden. Eine Versicherung ohne Gesundheitsfragen war für mich die bessere Entscheidung, da ich in meinen Lebensalter (fünfzig Jahre) bereits verschiedene Vorerkrankungen habe. Genauso Sie sollten sich für eine Todesfall-Versicherung ohne Gesundheitsprüfung festlegen, denn diese wird von den Versicherungen i. d. R. immer angenommen.

VhV bietet verbesserte Unfallversicherung

Versicherungen schließt man ab, um vor evtuell eintretenden Schadensfällen finanziell abgesichert zu sein. Die Qualität eines Versicherungsproduktes wird für den Kunden aber erst dann konkret, wenn sie für einen Schaden zahlen soll. Dann zeigt sich, ob man mit diesem Abschluss die richtige Wahl getroffen hat bzw. die Beratung den Bedürfnissen entsprochen hat.

Die in hannover ansässige VhV hat sich in Bezug auf den Leistungsumfang eindeutig positioniert. Mit dem Standardprodukt bietet sie überdurchschnittliche Leistungen an, welches durch den Tarifbaustein EXKLUSIV qualitativ noch höher eingestuft werden kann.

Im Schadensfall entsteht bei dem Versicherungskunden immer dann Zorn und Enttäuschung, wenn sie fest geglaubt haben, dass der Schaden versichert ist, er es aber nicht ist oder nicht vollständig. Dies ist oft bei der Berücksichtigung des Mitwirkungsanteiles in der Unfallversicherung zutreffend. Der sogenannte Mitwirkungsanteil kommt immer dann zum Tragen, wenn eine Krankheit Grund dafür ist, dass die Folgen des Unfalls höher sind wie ohne diese Erkrankung. Folglich rechnet die Unfallversicherung diese Vorerkrankung an und kürzt die Leistung.

Wie definiert man Unfall?

Wichtig für die Zahlung der Versicherung ist u.a. die Erklärung des Unfallbegriffes selbst. So gilt z.B. ein herzinfarkt oder Schlaganfall, wodurch der Versicherte stürzt, im Sinne der klassischen Abgrenzung nicht als Unfall und ist damit vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Die VhV hat den Unfallbegriff weiter ausgedehnt und dies mit aufgenommen. Ebenfalls sind Bewusstseinsstörungen durch Alkohol und Medikamente, das Einatmen von Gasen oder Dämpfen gilt als Unfall und die VhV zahlt auch, wenn der Unfall bei der Rettung von Menschen, Sachen und Tieren eintritt oder bei Übermüdung.

Neuer Unfalltarif bei der VhV

Die VhV präsentierte im April 2010 eine neue Unfallversicherung, dass erstmalig auf die Anrechnung einer Mitwirkung verzichtet. Ein couragierter Schritt und ein erfolgreicher, wie sich herausstellte. Dies stellt in der Praxis eine Aufwertung der Leistungen für den Unfallgeschädigten.
Die VhV Unfallversicherung bietet für jegliche Lebensbereiche qualitativ hohe Leistungen, so z.B. eine besondere Progressionsstaffel oder die stark verbesserte Gliedertaxe – beides sind deutliche Leistungsverbesserungen für Unfallgeschädigte, Bergungskosten sind bis 30 tausend Euro inklusive, im Baustein EXKLUSIV sogar etwa 1.000.000 Euro und nochvieles mehr. Auch deswegen wurde die Unfallversicherung der VhV von Öko-Test mit dem 1. Rang ausgezeichnet.

Berufsunfähigskeitschutz in Deutschland

Die Berufsunfähigkeitsversicherung hat in Deutschland ein hohes potenzial.

Doch nur 21 Prozent von den Arbeitnehmern sind es, die sich für einen Berufsunfähigkeitschutz entschieden haben.

Vor allem Menschen ohne verschiedenartige wirtschaftliche Absicherungen innerhalb einer Familie, bei denen möglicherweise mehrere Personen zum haushaltseinkommen beisteuern benötigen eine Schutz vor Berufsunfähigkeit.

Dazu gehören vor allem alleinerziehende und berufstätige Mütter oder Familienväter, die einen finanziellen Kostenaufwand für die Absicherung scheuen und die hierdurch resultierende Gefahr nicht realisieren.

Der Kostenfaktor ist es in der Regel, der zu einer Kaufzurückhaltung bei vielen Menschen führt.

Eine Menge glauben zudem, dass mit dem hinauszögern des Versicherungsschutzes Geld gespart werden kann.

Jeder Volljährige sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, denn besonders im schnelllebigeren, hektischen und anspruchsvollen Alltag sind Berufsunfähigkeiten wegen physischer oder psychischer Erkrankungen, aber auch schwere Knochenbrüche am Kopf- oder halswirbelbereich, Burnout oder Depressionen überall verbreitet.

Wenn jedoch die ersten größeren körperlichen Probleme auftauchen, wird es enorm kompliziert einen vernünftigen Schutz für einen akzeptablen Preis zu erhalten.

Gemäß der Äußerung des Statistischen Bundesamtes werden 43 Prozent der heute 20-jährigen im Verlauf ihres beruflichen Lebens bis zum 65. Lebensjahr berufsunfähig.

Deshalb muss entsprechende Vorsorge offeriert werden. Wer noch unschlüssig ist, sollte sich momentanem Anlass über einen Berufsunfähigkeitsschutz kundig machen und diesen auch unter Dach und Fach bringen.

Man sagt, je weniger Vorerkrankungen bei jungen Menschen vorangegangen sind, desto günstiger wird der Schutz für das restliche Leben.

Aktuell sind junge Menschen als Versicherungsnehmer enorm gefragt. Immerhin beginnen alljährlich etwa 1,2 Millionen junge Personen eine Berufsausbildung und es gibt in jedem Jahr etwa 430.000 Studienanfänger sowie 260.000 Uni-Absolventen.

Da junge Personen prinzipiell nicht besonders viel verdienen, entbieten Versicherungen hierzu flexible Angebote für den Einstieg.

Neuer Garantiezins – Folgen für die Verbraucher

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) wird die Kalkulationsvorschrift für Lebens- und Rentenversicherungen mit Wirkung ab dem 1. Januar 2012 ändern und höchstens noch einen Garatiezins von 1,75 Prozent zulassen.

Der neue Zinssatz gilt für alle neue Verträge, die ab 01.01.2012 abgeschlossen werden. Verträge, welche bereits 2011 abgeschlossen wurden, gilt weiterhin der höhere Garantiezins von mindestens 2,25 Prozent.

Das BMF hat laut Gesetz die Zuständigkeit die höchstwerte für Garantiezinsen festzulegen.
Laut Empfehlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) sollte das Ministerium die höchstgrenze für Neuverträge auf 2,0 Prozent senken. Das Bundesministerium wiederum folgte der Empfehlung nicht und verordnete den niedrigeren Wert von 1,75 Prozent.

Die weiteren dem Vertrag gutgeschriebene Zinsen geraten ebenfalls unter Druck. Vorsorglich reduzierten viele Anbieter bereits 2011 die Verzinsung der Verträge.
Im Ergebnis dieses niedrigen Garantiezinses die Gefahr, dass die Altersvorsorge für den Verbraucher uninteressant wird und aus dessen Wahrnehmung verschwindet.

Laut Aussage von Experten, stellt die durch die Politik künstlich herbeigeführte lange Niedrigzinsphase pures Gift für die Anbieter von Lebensversicherungsprodukten und damit vorallem für die so wichtige Altersvorsorge in Deutschland dar. Größtenteils erwirtschaften die Versicherer ihre Renditen aus Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren. Dementsprechend schwer wiegt die derzeitige Niedrigzinsphase auf der Anleihenseite.
Betroffen sind insbesondere Anbieter, die einen großen Bestand an Altverträge besitzen und diesen Vertragsbestand mit den früheren wesentlich höheren Garantiezinsen erfüllen müssen.

Die Senkung des Garantiezinses hat ebenfalls Auswirkung auf die Kalkulation der Versicherungen. So müssen sich die
Verbraucher für Neuabschlüsse ab 2012 mit höheren Preisen abfinden. Eine Erhöhung von durchschnittlich 5% wird bereits heute von einigen Anbietern bekannt gegeben. Neben der Lebensversicherung sind von der Änderung des Garantiezinses auch andere Versicherungsarten betroffen. hier sind z.B. zu bennen, die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr, die Rentenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherungen oder Schwere Krankheitenversicherungen.
Wenn Sie den Abschluss einer Rentenversicherung oder einen anderen Vertragsabschluss bei einem Lebensversicherer geplant haben, sollte noch in 2011 eine entgültige Entscheidung treffen.

Neben den Folgen der Zinssenkungen haben die Lebensversicherer auch mit weiteren Einschnitten (z.B. Solvency-II-Richtlinien)
zu kämpfen. Es wird sich also in den kommenden Jahren zeigen, welcher Anbieter den erschwerten Rahmenbedingungen trotzen kann. Jedoch wird schon heute davon ausgegangen, dass in Zukunft ein Teil kleiner und mittelgroßer Lebensversicherer sich aus dem Markt , infolge Zusammenschlüsse mit anderen Versicherern, verabschieden werden.

Für den Kunden bedeudet dies :
Vor Abschluss eines Vertrages genau prüfen, ob sich nicht ein leistungsfähigerer (Anbieter) findet.”

Schutz für die Kleinsten

Kinder sind besonders unfallgefährdet, vom Baby bis zum Jugendlichen.Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Kinder durch die gesetzliche Unfallversicherung rundum abgesichert sind.  Das sind sie nur im Kindergarten oder in der Schule bzw. auf dem Hin- und Rückweg. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur eine medizinisch notwendige Behandlung ab. Im Fall einer Vollinvalidität zahlt sie nur eine geringe Rente. Eltern drohen bei schweren Unfällen lebenslang hohe finanzielle Belastungen. Deshalb sollte beim Preisvergleich verschiedener Anbieter auch verstärkt auf Invaliditätsleistungen geachtet werden. Die Auszahlungshöhe orientiert sich an der sogenannten “Gliedertaxe“, die den Invaliditätsgrad festlegt. Hier gibt es selbst unter den preisgünstigen und guten Anbietern enorme Leistungsunterschiede. Bei einigen Versicherungen gibt es sogar für Kinderpolicen bessere Leistungen als für Erwachsene. So zahlen z.B. Condor und Universa bei Verlust eines Auges 60 % – üblich 50 %, bei Verlust des Daumes 25 % – üblich 20 %. Man sollte daher bei der Auswahl des Anbieters auf eine verbesserte Gliedertaxe achten.

Was spricht für eine Kinder-Unfallversicherung?

Schon bei geringer Invalidität durch Unfall ist der Lebensunterhalt durch eine hohe Kapitalzahlung gesichert. Im Falle einer Invalidität kommt zu der einmaligen Kapitalzahlung eine lebenslägliche Unfallrente dazu. Bei eintretenden dauerhaften Nachwirkungen infolge einer Krankheit kann die Unfallpolice ergänzt werden. Bei schwerer Krankheit, Schwerbehinderung oder im Pflegefall tritt eine Soforthilfe in Kraft. Kann das Kind wegen eines Unfalls nicht in den Kindergarten bzw. Schule gehen, wird ein Kinderbetreuungsgeld gezahlt.

Was spricht dagegen?

Oft sind solche Policen nur im Paket mit einer Altersvorsorge und/oder einer privatenKrankenzusatzversicherung zu bekommen. Soll Invalidität durch Krankheit in die Police mit eingeschlossen werden, verteuert sich die Versicherung enorm, was sich viele Familien nicht leisten können. Bei angeborenen Behinderungen, Unfall bzw. Krankheit im 1. Lebensjahr zahlen viele Versicherungen nicht. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich.

Rürup – Bedingungen an steuerliche Absetzbarkeit

Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, gibt es seit 2005 und sie ist wie die Riester-Rente eine weitere Form der Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird. Interessant ist die Basisrente für alle, die eine hohe Steuerbelastung haben. Gerade für Selbständige ist sie die einzige Möglichkeit, steuergünstig fürs Alter vorzusorgen.

Der Gesetzgeber hat an dieses Produkt nun verschiedene Bedingungen geknüpft, damit die Rente ausschließlich zur Altersvorsorge eingesetzt wird.

  • so dürfen die Basisrentenverträge nicht beliehen, verschenkt, übertragen oder verpfändet werden
  • die Auszahlung darf erst ab dem 60. Lebensjahr erfolgen und das nur in Form einer monatlichen lebenslangen Leibrente
  • der Vertrag darf während der Laufzeit nicht gekündigt werden, ansonsten wird der Vertrag beitragsfrei gestellt
  • vor und nach Rentenbeginn sind keine Kapitalauszahlungen möglich
  • eine Hinterbliebenenabsicherung gilt nur für Ehepartner und kindergeldberechtigte Kinder bis zum 25. Lebensjahr

Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird der Tarif zertifiziert und erhält eine Zertifizierungsnummer. Voraussetzung für eine steuerliche Anerkennung der Beiträge sind ab 2010 diese zertifizierten Bedingungen. Diese Zertifizierungsnummer befindet sich auf der Beitragsbescheinigung, die der Kunde vom Basisrentenanbieter erhält. Das Finanzamt kann anhand dieser Nummer prüfen, ob der Basisrentenvertrag steuerlich förderfähig ist. Es ist jedoch noch wichtig zu wissen, dass bei der Zertifizierung des Vertrages lediglich festgestellt wird, ob die Vertragsbedingungen und die gesetzlichen Anforderungen des Anbieters erfüllt werden. Es wird nicht geprüft, ob der Basisrentenvertrag sich wirtschaftlich trägt und die Zusagen des Anbieters auch zu erfüllen sind.

Asstel-Policen jetzt auch bei Doc Morris

Der Gothaer Direktversicherer ASSTEL sucht immer wieder nach neuen Vertriebskanälen. Jetzt kündigt er die Kooperation mit der Versandapotheke DocMorris an. Hier tun sich zwei Anbieter zusammen, deren Verkaufsmethoden sehr umstritten sind. ASSTEL wird von den Finanzdienstleister-Verbänden kritisiert, da er Versicherungen über den Kaffeehändler Tschibo vertreiben läßt, als neuestes Produkt eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung.

DocMorris hat sich lange mit den Branchenverbänden herumgestritten, um – den Medikamentenversand und die Einführung von Apotheken als Filialkette – starten zu dürfen.

Beide wollen jetzt Versicherungspolicen verkaufen. ASSTEL teilte mit, dass alle Versicherungen, die sich auf Gesundheit beziehen, dann über die Website www.docmorris.de abgeschlossen werden können. Die Online-Apotheke bietet zu Beginn vier etablierte ASSTEL-Produkte an

  • Zahnzusatzversicherung
  • Zahnprophylaxeversicherung
  • Vorsorgetarif
  • Heilpraktikerversicherung

ASSTEL ist bestrebt, das Angebot für weitere Produkte aus der Krankenzusatzversicherung nach und nach zu erweitern.

Private Vorsorge ist wichtig

Heute leben die Menschen aufgrund des medizinischen Fortschritts länger und das ist auch gut so. Doch gerade im Alter steigen die Behandlungskosten. Dabei sind die gesetzlichen Rentenversicherungen schon längst an die Grenze der Belastbarkeit gestoßen. Das bedeutet, dass die Beiträge steigen müßten, um dieses Leistungsniveau auch halten zu können. Das wiederum wäre für die wirtschaftliche Entwicklung schädlich. Daher versucht man seit 1992 mit Rentenreformen, die Leistungen Stück für Stück zu kürzen. Mit der letzten Reform 2007 wurde nun das Rentenalter von 65 auf 67 angehoben, was ja eigentlich nur bedeutet, dass viele mit Abzüge in Rente gehen (sollen) oder gehen müssen. Kurzum – allein mit der gesetzlichen Rentenversicherung kommt heute keiner mehr aus. Wer also einen entspannten und komfortablen Ruhestand genießen möchte, sollte privat vorsorgen. Da gib es ja nun verschiedene Möglichkeiten, dass zu tun. Vom Staat sehr publiziert wird dabei die staatlich geförderte RiesterRente, in den Köpfen der künftigen Rentner ist das auch angekommen, denn die Nachfrage bei Riester-Verträgen steigt.

Ebenso wichtig wie die private Altersvorsorge ist die Absicherung vor Berufsunfähigkeit, was aber viele noch verdrängen. Denn wenn man Medienberichten glauben mag, trifft die Berufsunfähigkeit 20 % der Angestellten und 30 % der Arbeiter. Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es nicht mehr, mit der Riesterreform fiel diese weg. Heute nennt man es eine Erwerbsminderungsrente, die aber nur ausgezahlt wird, wenn man nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann.

Das sind große Herausforderungen für die Versicherer, die schon heute hochflexible und innovative Produkte anbieten müssen. Der Kunde möchte sich heute gegen vorzeitigen Tod, Verlust von Arbeitskraft oder Armut im Alter schützen, also Produkte, die sich immer den sich ändernden Lebensumständen anpassen.